In nicht einmal drei Jahren smart and public konnten sich bereits lieb gewonnene Bräuche und Traditionen entwickeln. So geht es alle sechs Monate raus aus dem Büro- und Homeoffice-Alltag – und rein ins Ausprobieren von Neuem, Auffrischen von Erlebtem und Ausbrüten von Strategischem. Im Sommerhalbjahr räumen wir dafür zwei Tage in der Kalenderwoche 26 frei, für unser Sommerfest.

Während wir 2023 innerhalb von Würzburgs Grenzen uns sowohl sportlich als auch kreativ ausgelebt haben, begab sich der Tross dieses Mal nach Thüringen. Im Outdoorcamp Hohenfelden standen Holzhütten für 15 Camper:innen bereit. Die zwei aus guten Gründen Zu-Hause-Verbliebenen schalteten sich stets online dazu, wenn die smarten Köpfe angestrengt wurden.

Und das war gleich mehrfach der Fall. Bereits im Bus, wo in Zweiergruppen aus den jeweiligen Hobbys ein gemeinsames fiktives Start-up erdacht und vorgestellt wurde. Aufwärmphase im klimatisierten Großgefährt.

Angekommen und eingerichtet folgte nach dem Mittagessen eine Kompetenzanalyse. Eigen- und Fremdwahrnehmung kamen hier zum Tragen. Ein Selbstbewusstseins-Boost als Grundlage für noch folgende, feurig geführte Diskussionen.

Doch erst mal was anderes. Vier Fässer, vier Stämme, acht Bretter, acht Zurrgurte, acht Seile, ein Bambusstab, ein Stück Stoff – und ab dafür: Willkommen im Floßbau-Wettbewerb. Drei Teams bastelten und ruderten um den Sieg, der mit viel Prestige und Gummibärchen prämiert wurde.

Verausgabt blieb die restliche Abendzeit der freien Gestaltung, die wiederum im Sinne des Wettbewerbs, aber auch des gemütlichen Beisammenseins verbracht wurde.

Der folgende Tag begann herausfordernd wie provokativ: „Kill your Company“ forderte Workshop-Leiterin Sua. Vier Teams waren angehalten, sich zu überlegen, mit welchen Produkten, Strategien oder auch nur Manövern ein neu gegründeter Konkurrent smart and public „killen“ könnte. Herausgekommen sind vielstimmig diskutierte Ansätze, die es „zu Hause“ weiterzuverfolgen gilt.

Dass smart and public noch lange nicht gekillt ist, sondern weiterlebt, zeigte sich bei der Abschlussübung: SWOT-Analyse – das steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen). Zwei Teams – Optimisten und Skeptiker – sammelten eben diese und präsentierten ihre Ergebnisse im Anschluss. Die daraus entbrannte Diskussion wurde durch weitere Fragen angeheizt: Wie lassen sich unsere Stärken nutzen, um unsere Chancen zu maximieren? Oder: Wie können unsere Schwächen minimiert werden, um die Bedrohungen zu vermeiden?

Freilich hätte die weiter zusammengeschweißte Gemeinschaft weitere schweißtreibende Tage in den Blockhütten Hohenfeldens verbringen und nutzen können. Doch im heimischen Würzburg wartete auf alle ein Sack voll Aufgaben – gleicherlei alte wie neue. Denn die Erkenntnisse aus der KW26 gilt es in den kommenden Wochen in die Tat umzusetzen.

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